Das anabole Fenster ist die Vorstellung, dass du 30 bis 60 Minuten nach dem Training Zeit hast, Protein zu essen, sonst schwinden deine Gains. Das Konzept ist größtenteils ein Mythos. Training macht Muskeln tatsächlich empfindlicher für Protein, aber dieser erhöhte Zustand hält viele Stunden an, nicht Minuten. Das gesamte Tagesprotein und wie du es über die Mahlzeiten verteilst, zählen weit mehr als der Sprint zum Shaker.

Warum es wichtig ist

Die Fenster-Idee hat viel unnötigen Stress verursacht. Sportler, die auf dem Parkplatz Shakes kippen, in Panik wegen eines verspäteten Mittagessens, die eine normale Mahlzeit zwei Stunden später als verschwendete Einheit betrachten. Nichts davon hält stand. Als Forscher die Timing-Studien zusammenfassten, verschwand der scheinbare Vorteil von sofortigem Protein nach dem Training praktisch, sobald die Tagesgesamtmenge angeglichen war. Die Sportler, die wuchsen, waren die, die genug Protein aßen, Punkt. Timing war Rauschen.

Ein ehrlicher Vorbehalt: Wenn du nüchtern trainiert hast, liegt deine letzte Proteinmahlzeit schon lange zurück, also ergibt es durchaus Sinn, danach zeitnah zu essen.

Wie du es im Training einsetzt

Bring zuerst dein tägliches Proteinziel in Ordnung, etwa 0,7 bis 1 Gramm pro Pfund Körpergewicht für die meisten Sportler. Verteile es dann auf drei oder vier Mahlzeiten mit jeweils 25 bis 40 Gramm.

Tu das, und das Timing nach dem Training erledigt sich von selbst. Eine normale Mahlzeit innerhalb von ein paar Stunden nach dem Training reicht völlig. Isst du vor dem Training? Dann bist du sogar noch länger abgedeckt, denn dieses Protein wird noch verdaut, während du trainierst.

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Wir gehen die tatsächlichen Timing-Studien hier durch: Der Mythos des anabolen Fensters.